"Individuelle Anreise bis zum frühen Abend!",

An der sich munter schlängenden Ammer starte ich Richtung Süden. Die stechende Sonne lässt den Fluss ganz schön munter glitzern. Schnell lasse ich den Ort hinter mir, gehe den Weg an Feldern vorbei, quere die Bahnlinie Weilheim-Murnau und erreiche die Fischweiher bei Polling. Hier ruhe ich mich im schattigen Plätzchen aus, bevor ich über eine Runde (folgend der Richtung Oderding) wieder auf den Wander- und Radweg nah der Ammer gelange. Von hier geht´s jetzt schnurstracks zurück zum Ausgangspunkt.
Im einladenden Biergarten finde ich ein schattiges Plätzchen: das vorhandene W-LAN ermöglicht es mir, zeitnah diese Zeilen bei kühlenden Getränken und einer Brotzeit zu verfassen. Erst 2018 haben die freundlichen Gastgeber, Familie Wagner, das Naturfreundehaus erst 2018, vor einem Jahr, umfassend renoviert und zu neuem Leben erweckt. Ein perfekter Einstieg für meine Wandertour und einen ersten Abend mit der Ammer. Ab morgen dann gemeinsam mit Wanderpartner Christian. In wenigen Stunden treffen wir uns.
* Anmerkung zum Blauen Land und seinem Namen:
Ein Hauptgrund zur Namensgebung dürfte wohl in der Kunstgeschichte liegen. Die Künstlervereinigung Der Blaue Reiter war von den Farb- und Natureindrücken im Loisachtal so begeistert, dass rasch ein Sinn gebender Name für die Künstlergruppe entstand.
Wassily Kandinsky äußerte sich 1930 einst so zur Namensgebung:
„Den Namen Der Blaue Reiter erfanden wir am Kaffeetisch in der Gartenlaube in Sindelsdorf. Beide liebten wir Blau, Marc – Pferde, ich – Reiter. So kam der Name von selbst.“Daraus abgeleitet entstand der Name "Das Blaue Land" für den Zusammenschluss der regionalen Gemeinden und Landkreise.
Lothar, Deine Fotos sind grandios. Bitte mehr davon. Rote Berge, Blaue Reiter, gelbe Seen. - Kandinsky hatte damals schon recht.
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